Der Holocaust im Unterricht: Neuer Online-Kurs von Yad Vashem
JERUSALEM – Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem bietet ab dem 1. November 2009 wieder einen Online-Kurs an. Das Thema lautet diesmal: “Der Holocaust im Unterricht: Lernen über Dilemmata, Entscheidungen und Handlungsoptionen” ( Mehr…. )
Marsch für das Leben am 26. September in Berlin
Samstag, 26. September 2009
Berlin-Mitte, Neptunbrunnen
zwischen Rotem Rathaus und Marienkirche
(S+U-Bahn Alexanderplatz)
13.00 Uhr: Kundgebung am Neptunbrunnen, mit Albert von Thurn und Taxis, Paralympics-Siegerin Michaela Fuchs, Liedermacher Wolfgang Tost, Dr. med. Claudia Kaminski u.a.
14.00 Uhr: Marsch für das Leben, Demonstrationszug durch die Metropole zur St. Hedwigs-Kathedrale
15.00 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst, Dunkle Kleidung erwünscht!
Für alle, die nicht kommen können: In dieser Zeit rufen wir zum deutschlandweiten Gebet auf!
Alle sind herzlich eingeladen, an dem Marsch teilzunehmen und ein Kreuz auf sich zu nehmen, als ein Zeichen für Menschenwürde und Lebensrecht. Gruppenanmeldung ab 10 Personen ist erbeten.
Pro Arbeitstag werden in Deutschland rund 1000 Kinder abgetrieben. Für ihr Recht auf Leben gehen Menschen mit weißen Kreuzen auf die Straße. Störaktionen sind angekündigt.
Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 114.484 Abtreibungen an das Statistische Bundesamt gemeldet. Fachleute wie Professor Spieker, Universität Osnabrück, schätzen die reale Abtreibungszahl auf etwa das Doppelte. Das entspricht pro Arbeitstag rund 1000 Abtreibungen oder auch Kinder von etwa 40 Schulklassen.
Wie das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil 1993 feststellte, verpflichtet das Grundgesetz den Staat, menschliches Leben zu schützen. Das Gericht stellte fest: “Zum menschlichen Leben gehört auch das ungeborene.” Die Veranstalter des Demonstrationszuges sind allerdings der Auffassung, dass der Staat in den vergangenen Jahren dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist.
Abtreibungsbefürworter wollen den „Marsch für das Leben” in Berlin stören. Sie bezeichnen sich als antifaschistisch, feministisch und antisexistisch. Ein Bündnis von Antifaschisten, Feministinnen und Humanisten hat dazu einen entsprechenden Aufruf im Internet verbreitet. Auch die Partei „Die Linke” und die „Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung” (Pro Familia) unterstützen die Protestaktionen.
Auch werde mehrere linksradikale Gruppierungen an den Störaktionen teilnehmen:
* Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost [ABSO],
* ak linker feminismus,
* Autonome Neuköllner Antifa (A.N.A.),
* Antifa Prenzlauer Berg (APB),
* Antifaschistische Schüler_innenvernetzung (ASV),
* Antifa Hohenschönhausen (AH),
* Antisexismusbündnis Berlin,
* Emanzipative Antifaschistische Gruppe (EAG-Berlin),
* f.a.q. antisexistischer Infoladen,
* feministische FrauenLesbenListe FU Berlin,
* Forschungsgruppe christlicher Fundamentalismus,
* Gruppe Antisexistische Praxis [GAP],
* LaD.I.Y.fest Berlin,
* LAK Shalom Berlin der Linksjugend [`solid],
* LISA2 Marburg,
* reflect,
* Schwarzer Kanal Berlin,
* Seminar für angewandte Unsicherheit [SAU],
* Vorbereitungsgruppe Antisexistische Praxen III – die Konferenz,
* Pro Famila Berlin e.V.,
* Arbeitskreis kritischer Jurist/innen Berlin (AKJ).
Seit etwa einem Jahr sind die Demonstrationen von Lebensrechtlern Ziel vonm Störaktionen linksextremer Gruppen.
Quelle: Kultur und Medien.Online
„Das Kind, der Tod und die Wahrheit“ am 24.09. in München
MÜNCHEN – Kaum ein anderes von den Medien verbreitetes Bild des Nahost-Konfliktes hat die „Weltmeinung“ so sehr zu Ungunsten Israels beeinflusst wie das des kleinen palästinensischen Jungen Mohammed al-Dura, der im Jahre 2000 im Gazastreifen, vorgeblich von israelischen Kugeln getroffen, in den Armen seines Vaters starb, wie damals berichtet wurde. ( Mehr…. )
Deutschland: Kampagne zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung
Datum: Donnerstag, 17. September 2009
Uhrzeit: 11:00 – 13:00 Uhr
Ort: Presse- und Informationszentrum der Bundesregierung
Raum 4, Eingang Reichstagsufer 14, 10117 Berlin
Das „Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung“ berichtet über die gegenwärtige Praxis in der Entwicklungszusammenarbeit, die ritualisierte Gewalt der genitalen Verstümmelung von Mädchen zu dulden. ( Mehr…. )
Kundgebung in Berlin: Freiheit statt Islamische Republik!

Aktionstag: Hunderte forderten Menschenrechte und Medienfreiheit im Iran
BERLIN – Rund 500 Menschen forderten heute in Berlin auf dem Potsdamer Platz die Einhaltung der Menschenrechte im Iran und bekundeten ihre Solidarität mit den Iranerinnen und Iranern ( Mehr…. )
Jüdische Kulturwochen in Wiesbaden
WIESBADEN – Die Stadt Wiesbaden bietet unter dem Motto „Tarbut – Zeit für jüdische Kultur“ von heute bis zum 8. November ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm an, das auch zahlreiche israelische Beiträge und Themen umfasst.
Das genaue Programm gibt es unter dem folgenden Link: http://www.wiesbaden.de/loader.php?menue=/aktuelles/specials/menue.php&content=/aktuelles/specials/content/tarbut_zeit_fuer_juedische_kultur.php
Ausstellung über Antisemitismus in Dachau eröffnet
Protest gegen Veranstaltung der deutsch-iranischen Handelskammer
Die »Stop the Bomb«-Koalition Hamburg protestiert gegen eine für Montag, den 13. Juli, geplante Veranstaltung zum Iranexport in der Hamburger Handwerkskammer. Anlässlich des von der Deutsch-Iranischen Handelskammer (DIHKeV) organisierten Seminars zur »Im- und Exportzertifizierung im Irangeschäft« wird ab 8:30 eine Protestkundgebung vor dem Gebäude der Handwerkskammer im Holstenwall stattfinden.
Andreas Benl, Hamburger Sprecher von »Stop the Bomb«, erklärte dazu: »Dass die Lobbyisten des deutschen Iranhandels seelenruhig weiter ihren Geschäften nachgehen, während das von ihnen belieferte Regime die iranische Protestbewegung blutig niederschlägt, ist ein unglaublicher Skandal.« Das gälte umso mehr, als die deutsche Wirtschaft an der Unterdrückung im Iran unmittelbar beteiligt sei: »Das Regime nutzt von Siemens gelieferte Überwachungstechnologien genauso wie Elektroschlagstöcke ‘made in Germany’.«
Gerade die Arbeit der Deutsch-Iranische Handelskammer stieß im In- und Ausland schon mehrfach auf scharfe Kritik. Erst im November letzten Jahres organisierte die private Vereinigung im Hamburger Kempinski Hotel ein Seminar darüber, wie trotz Handelssanktionen Exporterfolge im Iran zu erzielen seien, worüber unter anderem im Wall Street Journal und in der Jerusalem Post berichtet wurde. Zu dem Seminar war auch eine Vertreterin der von der EU mit Sanktionen belegten Bank Melli als Referentin eingeladen worden. Auch die jüngste Äußerung des Teheraner Vertreters der DIHKeV, Daniel Bernbeck, er habe trotz der Unterdrückung der Protestbewegung »keine moralischen Probleme« mit Geschäften mit dem Iran, sorgte international für Empörung.
Schon seit langem fordert die »Stop the Bomb«-Koalition, Exporten in den Iran einen Riegel vorzuschieben. Benl: »Deutschland ist der mit Abstand wichtigste westliche Handelspartner des Iran. Scharfe Sanktionen gegen den Gottesstaat, wie von iranischen Oppositionsgruppen gefordert, könnten das Regime empfindlich schwächen. Aber egal ob die Mullahs die eigene Bevölkerung niederknüppeln oder Israel mit Vernichtung drohen – außer Sonntagsreden geschieht gar nichts!«
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Den Aufruf zur Kundgebung finden Sie hier:
http://de.stopthebomb.net/start/deutschland/1352009-dihkev-hamburg.html
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