European Info Press

Der Holocaust im Unterricht: Neuer Online-Kurs von Yad Vashem

Posted in Deutschland, Veranstaltungen by europeaninfopress on September 29, 2009

JERUSALEM – Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem bietet ab dem 1. November 2009 wieder einen Online-Kurs an. Das Thema lautet diesmal: “Der Holocaust im Unterricht: Lernen über Dilemmata, Entscheidungen und Handlungsoptionen” ( Mehr…. )

Marsch für das Leben am 26. September in Berlin

Posted in Deutschland, Veranstaltungen by europeaninfopress on September 22, 2009

Samstag, 26. September 2009

Berlin-Mitte, Neptunbrunnen
zwischen Rotem Rathaus und Marienkirche
(S+U-Bahn Alexanderplatz)

 

13.00 Uhr: Kundgebung am Neptunbrunnen, mit Albert von Thurn und Taxis, Paralympics-Siegerin Michaela Fuchs, Liedermacher Wolfgang Tost, Dr. med. Claudia Kaminski u.a.

14.00 Uhr: Marsch für das Leben, Demonstrationszug durch die Metropole zur St. Hedwigs-Kathedrale

15.00 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst, Dunkle Kleidung erwünscht!

Für alle, die nicht kommen können: In dieser Zeit rufen wir zum deutschlandweiten Gebet auf!

Alle sind herzlich eingeladen, an dem Marsch teilzunehmen und ein Kreuz auf sich zu nehmen, als ein Zeichen für Menschenwürde und Lebensrecht. Gruppenanmeldung ab 10 Personen ist erbeten.

Pro Arbeitstag werden in Deutschland rund 1000 Kinder abgetrieben. Für ihr Recht auf Leben gehen Menschen mit weißen Kreuzen auf die Straße. Störaktionen sind angekündigt.

Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 114.484 Abtreibungen an das Statistische Bundesamt gemeldet. Fachleute wie Professor Spieker, Universität Osnabrück, schätzen die reale Abtreibungszahl auf etwa das Doppelte. Das entspricht pro Arbeitstag rund 1000 Abtreibungen oder auch Kinder von etwa 40 Schulklassen.

Wie das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil 1993 feststellte, verpflichtet das Grundgesetz den Staat, menschliches Leben zu schützen. Das Gericht stellte fest: “Zum menschlichen Leben gehört auch das ungeborene.” Die Veranstalter des Demonstrationszuges sind allerdings der Auffassung, dass der Staat in den vergangenen Jahren dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist.

Abtreibungsbefürworter wollen den „Marsch für das Leben” in Berlin stören. Sie bezeichnen sich als antifaschistisch, feministisch und antisexistisch. Ein Bündnis von Antifaschisten, Feministinnen und Humanisten hat dazu einen entsprechenden Aufruf im Internet verbreitet. Auch die Partei „Die Linke” und die „Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung” (Pro Familia) unterstützen die Protestaktionen.

Auch werde mehrere linksradikale Gruppierungen an den Störaktionen teilnehmen:

* Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost [ABSO],
* ak linker feminismus,
* Autonome Neuköllner Antifa (A.N.A.),
* Antifa Prenzlauer Berg (APB),
* Antifaschistische Schüler_innenvernetzung (ASV),
* Antifa Hohenschönhausen (AH),
* Antisexismusbündnis Berlin,
* Emanzipative Antifaschistische Gruppe (EAG-Berlin),
* f.a.q. antisexistischer Infoladen,
* feministische FrauenLesbenListe FU Berlin,
* Forschungsgruppe christlicher Fundamentalismus,
* Gruppe Antisexistische Praxis [GAP],
* LaD.I.Y.fest Berlin,
* LAK Shalom Berlin der Linksjugend [`solid],
* LISA2 Marburg,
* reflect,
* Schwarzer Kanal Berlin,
* Seminar für angewandte Unsicherheit [SAU],
* Vorbereitungsgruppe Antisexistische Praxen III – die Konferenz,
* Pro Famila Berlin e.V.,
* Arbeitskreis kritischer Jurist/innen Berlin (AKJ).

Seit etwa einem Jahr sind die Demonstrationen von Lebensrechtlern Ziel vonm Störaktionen linksextremer Gruppen.

Quelle: Kultur und Medien.Online

„Das Kind, der Tod und die Wahrheit“ am 24.09. in München

Posted in Veranstaltungen by europeaninfopress on September 12, 2009

MÜNCHEN – Kaum ein anderes von den Medien verbreitetes Bild des Nahost-Konfliktes hat die „Weltmeinung“ so sehr zu Ungunsten Israels beeinflusst wie das des kleinen palästinensischen Jungen Mohammed al-Dura, der im Jahre 2000 im Gazastreifen, vorgeblich von israelischen Kugeln getroffen, in den Armen seines Vaters starb, wie damals berichtet wurde. ( Mehr…. )

Deutschland: Kampagne zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung

Posted in Veranstaltungen by europeaninfopress on September 10, 2009

Datum: Donnerstag, 17. September 2009
Uhrzeit: 11:00 – 13:00 Uhr
Ort: Presse- und Informationszentrum der Bundesregierung
Raum 4, Eingang Reichstagsufer 14, 10117 Berlin

Das „Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung“ berichtet über die gegenwärtige Praxis in der Entwicklungszusammenarbeit, die ritualisierte Gewalt der genitalen Verstümmelung von Mädchen zu dulden. ( Mehr…. )

Kundgebung in Berlin: Freiheit statt Islamische Republik!

Posted in Veranstaltungen by europeaninfopress on August 4, 2009
stopthebomb_logo
Aufruf zur Kundgebung in Berlin:
 
 Freiheit statt Islamische Republik!
Solidarität mit der iranischen Freiheitsbewegung – Keine Unterstützung und Anerkennung des iranischen Regimes!
 
Ort: Brandenburger Tor, Berlin Mitte
Mittwoch, 5. August, 2009, 18.30 Uhr
 
Nach 30 Jahren Diktatur ist ein Ende des Alptraums namens Islamische Republik im Iran möglich. Nach dem Wahlputsch am 12. Juni hat das Regime den letzten Schein von „Republik“ und „Demokratie“ verloren. Nur mit Gewalt kann sich das Regime gegen eine breite Bewegung an der Macht halten. Millionen Menschen im Iran haben die Angst verloren, haben sich von den Drohungen Khameneis und der entfesselten Gewalt der Milizen nicht einschüchtern, nicht zum Schweigen bringen lassen.
Ein “weiter so” ist im Iran nicht mehr möglich, aber ein Sieg der Freiheitsbewegung längst noch nicht sicher. Nach dem absehbaren Scheitern jedes systeminternen Kompromisses ist die Errichtung einer Militärdiktatur zu befürchten. Zugleich werden die Machthaber das Atomprogramm mit aller Macht vorantreiben, um sich an der Macht zu halten oder gar ihren apokalyptischen Wahn durch einen Atomkrieg im Nahen Osten zu verwirklichen.
Die Protestierenden im Iran haben unmissverständlich klargemacht, dass sie nicht für solch einen Krieg sterben wollen. Den Kriegsparolen des Regimes “Tod Amerika!”, “Tod England!” und “Tod Israel!” setzten sie Slogans gegen Russland und China, zwei der wichtigsten Unterstützerländer des iranischen Regimes entgegen. Die Protestierenden haben damit auch Europa und Deutschland eine klare Botschaft gesendet: Gegenüber dem klerikalen Faschismus im Iran kann es keine Neutralität geben. Die iranische Opposition ist weder mit Israel noch mit irgendeinem anderen Land im Nahen Osten verfeindet – ihre Gegner sind hingegen all diejenigen, die das iranische Regime weiterhin stützen und damit die Befreiung von der islamistischen Diktatur hinauszögern.
Europa und besonders Deutschland stehen jetzt in der Verantwortung, endlich jede Unterstützung für das Regime einzustellen und den Forderungen iranischer Oppositioneller nach harten Wirtschaftssanktionen nachzukommen. Gezielte Wirtschaftssanktionen treffen vor allem die Revolutionsgarden, die inzwischen mehr als 70% der Wirtschaft  kontrollieren. Während 80% der iranischen Bevölkerung unter Armut leiden, werden Milliarden für Atom- und Raketenprogamm, Militär und Milizen ausgegeben. Das Engagement deutscher Firmen im Iran wie Siemens, Linde, Daimler, Steiner SPG, ThyssenKrupp, Wirth, Lurgi etc. kommt deshalb nicht der Bevölkerung zugute, im Gegenteil: Jede weitere Hermesbürgschaft und jede weitere Lieferung von deutscher Hochtechnologie stärkt das iranische Regime in seiner Misswirtschaft, in seinen Kriegsdrohungen gegen Israel und in der Unterdrückung der Opposition und ist deshalb eine direkte Sabotage an der iranischen Freiheitsbewegung. Der Skandal der Lieferung von Überwachungstechnik durch Nokia-Siemens ist dabei stellvertretend für die deutschen Geschäfte mit dem iranischen Regime.
Den Menschen, die im Iran mit ihrem Leben um Freiheit, Menschenrechte und Demokratie kämpfen, muss ebenso wie den Herrschenden signalisiert werden, dass das Regime keine Zukunft hat.
Wir fordern deshalb:
-        die politische Isolierung der iranischen Machthaber und als ersten Schritt die Nichtanerkennung der Regierung Ahmadinejad/Khamenei durch die Bundesregierung,
-        ein sofortiges Einreiseverbot für alle Mitglieder der iranischen Regierung, der Basiji-Milizen und der Revolutionsgarden,
-        die sofortige Entsendung einer Delegation europäischer Politiker und Anwälte in den Iran zur Untersuchung des Schicksals der politischen Gefangenen und aller seit dem 12. Juni Verschleppten,
-        die sofortige Einstellungen aller Hermesbürgschaften für deutsch-iranische Geschäfte
-        eine sofortige Gesetzesinitiative für konsequente deutsche Wirtschaftssanktionen gegen das iranische Regime, insbesondere den Energiesektor und die Revolutionsgarden
vorläufige Rednerliste:
Mirza Agha Asgari (Mani), exiliranischer Schriftsteller
Javad Asadian, Schriftsteller und Politikwissenschaftler, Ex-Präsident exiliranischer PEN
Dr. Kazem Moussavi, Deutschlandsprecher, Green Party of Iran
Fathiyeh Naghibzadeh, Filmemacherin und Aktivistin, Mideast Freedom Forum Berlin
Maya Zehden, Jüdische Gemeinde zu Berlin
Benjamin Krüger, BAK Shalom
Daniel Fallenstein, haKadima , Sprecher Bündnis No-Al-Quds-Tag
Jonathan Weckerle, STOP THE BOMB

Aktionstag: Hunderte forderten Menschenrechte und Medienfreiheit im Iran

Posted in Medien, Veranstaltungen by europeaninfopress on Juli 25, 2009

BERLIN – Rund 500 Menschen forderten heute in Berlin auf dem Potsdamer Platz die Einhaltung der Menschenrechte im Iran und bekundeten ihre Solidarität mit den Iranerinnen und Iranern ( Mehr…. )

Jüdische Kulturwochen in Wiesbaden

Posted in Veranstaltungen by europeaninfopress on Juli 17, 2009

juedischeKulturtageWIESBADEN – Die Stadt Wiesbaden bietet unter dem Motto „Tarbut – Zeit für jüdische Kultur“ von heute bis zum 8. November ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm an, das auch zahlreiche israelische Beiträge und Themen umfasst.

Das genaue Programm gibt es unter dem folgenden Link: http://www.wiesbaden.de/loader.php?menue=/aktuelles/specials/menue.php&content=/aktuelles/specials/content/tarbut_zeit_fuer_juedische_kultur.php

Ausstellung über Antisemitismus in Dachau eröffnet

Posted in Veranstaltungen by europeaninfopress on Juli 14, 2009

DACHAU – Der Antisemitismus ist nicht tot. Das zeigt eine Austellung im Jugendgästehaus Dachau, die noch bis zum 30. Juli läuft ( Mehr…. )

Protest gegen Veranstaltung der deutsch-iranischen Handelskammer

Posted in Deutschland, Iran, Veranstaltungen by europeaninfopress on Juli 10, 2009

stopthebomb_logoDie »Stop the Bomb«-Koalition Hamburg protestiert gegen eine für Montag, den 13. Juli, geplante Veranstaltung zum Iranexport in der Hamburger Handwerkskammer. Anlässlich des von der Deutsch-Iranischen Handelskammer (DIHKeV) organisierten Seminars zur »Im- und Exportzertifizierung im Irangeschäft« wird ab 8:30 eine Protestkundgebung vor dem Gebäude der Handwerkskammer im Holstenwall stattfinden.

Andreas Benl, Hamburger Sprecher von »Stop the Bomb«, erklärte dazu: »Dass die Lobbyisten des deutschen Iranhandels seelenruhig weiter ihren Geschäften nachgehen, während das von ihnen belieferte Regime die iranische Protestbewegung blutig niederschlägt, ist ein unglaublicher Skandal.« Das gälte umso mehr, als die deutsche Wirtschaft an der Unterdrückung im Iran unmittelbar beteiligt sei: »Das Regime nutzt von Siemens gelieferte Überwachungstechnologien genauso wie Elektroschlagstöcke ‘made in Germany’.«  

Gerade die Arbeit der Deutsch-Iranische Handelskammer stieß im In- und Ausland schon mehrfach auf scharfe Kritik. Erst im November letzten Jahres organisierte die private Vereinigung im Hamburger Kempinski Hotel ein Seminar darüber, wie trotz Handelssanktionen Exporterfolge im Iran zu erzielen seien, worüber unter anderem im Wall Street Journal und in der Jerusalem Post berichtet wurde. Zu dem Seminar war auch eine Vertreterin der von der EU mit Sanktionen belegten Bank Melli als Referentin eingeladen worden. Auch die jüngste Äußerung des Teheraner Vertreters der DIHKeV, Daniel Bernbeck, er habe trotz der Unterdrückung der Protestbewegung »keine moralischen Probleme« mit Geschäften mit dem Iran, sorgte international für Empörung.

Schon seit langem fordert die »Stop the Bomb«-Koalition, Exporten in den Iran einen Riegel vorzuschieben. Benl: »Deutschland ist der mit Abstand wichtigste westliche Handelspartner des Iran. Scharfe Sanktionen gegen den Gottesstaat, wie von iranischen Oppositionsgruppen gefordert, könnten das Regime empfindlich schwächen. Aber egal ob die Mullahs die eigene Bevölkerung niederknüppeln oder Israel mit Vernichtung drohen – außer Sonntagsreden geschieht gar nichts!«  

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Den Aufruf zur Kundgebung finden Sie hier:

http://de.stopthebomb.net/start/deutschland/1352009-dihkev-hamburg.html

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